"The General", Old No. 19

Verkaufspreis: 429,00 €
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Beschreibung

Diese Serie fertigen wir euch aus meinem neuen Signature-Leder, einem rustikal-edlen Geschirrleder, dem "Old No. 19":


Mich fasziniert Leder, das mittels pflanzlicher Gerbung und guter Zurichtung im Anschluss an den Gerbprozess (Rückfettung, etc.) nicht nur wunderschön aussieht, sondern in seinem praktischen Nutzen, in seiner Haltbarkeit, Zugfestigkeit, Beständigkeit gegenüber Wind und Wetter (und das über Jahrzehnte!) absolut dauerhaft und belastbar ist.


Gutes Geschirrleder hat es mir seit jeher besonders angetan.


Ein Geschirrleder wird seit jeher für schwere Kutsch-, Zug- und Rückegeschirre verwendet. Es muss dick, belastbar und zugfest sein, zudem für den Einsatz „draußen“ gewappnet sein, völlig gleich welches Wetter. Es muss daher vollkommen unempfindlich gegenüber Nässe (egal ob Schweiß oder Wetter) sein.

Ich habe Geschirre gesehen 100 Jahre und älter, hart gebraucht und trotzdem noch nicht klein beigegeben. So etwas lässt das Herz eines Lederverrückten höher schlagen.

Prinzipiell ist ein Geschirrleder nichts anderes als ein zuvor ordentlich pflanzlich gegerbtes Sattelleder, das im Anschluss an die eigentliche Gerbung mit Ölen, Fetten und Wachsen „zugerichtet“ wird, bis es ein Geschirrleder ist. Jede Gerberei hatte dazu sein eigenes Rezept.

Was in der Gerberei im großen Stil passiert, kann auch im kleinen adaptiert werden; man arbeitet mit kleineren Lederstücken anstelle ganzer Häute - in meinem Fall mit Gürtelriemen. Das Vorgehen ist recht einfach, aber auf die richtige Rezeptur und Temperatur kommt es an. Und darauf, die richtige Anzahl an Durchgängen abzupassen, denn man kann ein Leder auch irgendwann „kaputtfetten“.

Nach viel Recherche in teilweise sehr alten Büchern und viel Versuch und Misserfolg (welches Leder, Rezeptur, Temperatur, Vorgehen, Nachbehandlung, etc. - Von den unzähligen versauten Geschirrtüchern und alten T-Shirts ganz zu schweigen!) habe ich es endlich geschafft und ein richtig gutes Geschirrleder geschaffen. Ich taufe es „Old No. 19“. Was es mit der 19 auf sich hat verrate ich euch in Zukunft bestimmt auch mal.


Mein eigenes Geschirrleder ist das Beste, das ich ledertechnisch je in Händen hielt. Wirklich. Klingt stark nervig nach Eigenlob, ich weiß. Aber ich würde es genauso neidvoll anerkennen und versuchen, einzukaufen, wenn es jemand anderes gemacht hätte. Ich bin stolz und freue mich, euch dieses geile Geschirrleder nun anbieten zu können. Die Rezeptur, Temperatur, Vorgehensweise und Durchlaufzeiten sind penibelst notiert; ich kann eine gleichbleibend hohe Qualität garantieren.

Als Basis dient schweres Amerikanisches Bullenleder von 6+mm Stärke, vorerst zwei Farbtöne, die sich durch die Zurichtung in ein tiefes Braun bzw. kräftiges Kastanien-Rotbraun verwandeln. Und das mit einem wunderschönen Pull-Up-Effekt, wenn sich das Leder biegt und der Farbton an der entsprechenden Stelle total genial changiert.


Ich biete euch ein Geschirrleder, das...

…absolut traditionell ist, nach ganz alter Schule hergestellt. So wie vor 100 Jahren. In reiner Handarbeit.

…mit rein natürlichen Inhaltsstoffen zugerichtet wird, davon ein bedeutender Anteil reines Rinderfett.

…extrem belastbar und zugfest ist.

…absolut unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit ist.

…und schlussendlich total geil aussieht und sich genauso gut anfasst!

Und der Geruch… der Hammer!


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Das Zeitfenster für eure Vorbestellungen ist bis zum 19. Oktober geöffnet.


Aber Achtung: Diese Serie ist auf nur 10 Exemplare limitiert, damit alle "Generals" garantiert bis Weihnachten ausgeliefert sind.


Ihr könnt wie bei den beiden vorangegangenen Serien zwischen den altbewährten Schließen wählen, diese richten den Gürtel auf eine Breite von 45mm aus.

Wem das bei der brachialen Stärke zu viel ist (Stichwort Gürtelschlaufen und Stichwort Gewicht), der kann auf die hier gezeigte Schließe vom "Schuh Bertl" ausweichen, ein schwerer deutscher Messingguss, Sonderserie, aufpoliert.


Auch wenn euch die unglaubliche Stärke von 12-13mm nicht zusagt, kein Problem - wir können euch den "General" in seiner prägnanten Bombierung bis zu einer Stärke von mindestens 8mm fertigen - dazu hinterlasst mir bitte einen entsprechenden Hinweis im Bestellvorgang.


Die "Old No. 19"-Serie kostet 429 EUR.


Ja, ist eine Hausnummer, keine Frage. Dennoch ist der Preis absolut gerechtfertigt. Bitte bedenkt, dass wir hier den dreifachen Materialpreis haben und pro "The General" zeitlich gleich einen Schwung "Outlaws" fertigen könnten. Ist tatsächlich so. Ich möchte immer transparent sein, euch mit meinen Preisen nie vor den Kopf stoßen.


Ich verspreche euch, dass ihr etwas Vergleichbares nirgends finden werdet. Das Teil baut uns so schnell keiner nach! Klingt überheblich, ist es aber überhaupt nicht. Ich weiß es - und ich möchte, dass ihr es auch wisst.